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40 Artikel in 6 Rubriken. Jeder Text steht für sich, aber sie bauen aufeinander auf – die Reihenfolge unten ist die, in der es Sinn ergibt, sie zu lesen.
Ökostrom & Energie
6 Artikel- Anbieter wechselnDer Wechsel selbst ist unspektakulär und dauert wenige Minuten. Interessant wird es erst bei Fristen, Preisgarantien und der Frage, was nach dem Bonusjahr passiert.
- GütesiegelNicht jedes Siegel prüft dasselbe. Der entscheidende Unterschied liegt darin, ob ein Anbieter neue Anlagen bauen muss oder nur alte Zertifikate kaufen darf.
- HerkunftsnachweiseÖkostrom ist eine Buchhaltung, keine Leitung. Wer versteht, wie Zertifikate entstehen und gehandelt werden, sieht sofort, welche Tarife etwas bewirken.
- Strom sparenDie größten Posten sind selten die, über die geredet wird. Wer weiß, wie viele Kilowattstunden ein Gerät im Jahr zieht, sortiert die Maßnahmen von allein richtig.
- Dynamische TarifeDer Preis folgt stündlich der Strombörse. Das lohnt sich, wenn du große Verbräuche verschieben kannst – und bleibt folgenlos, wenn du das nicht kannst.
- Wärmepumpe oder GasDie Antwort hängt an zwei Gebäudewerten, nicht an der Technik: am Dämmzustand und an der Vorlauftemperatur, die deine Heizflächen brauchen.
Balkonkraftwerk & Solar
5 Artikel- Ertrag berechnenAusrichtung und Neigung entscheiden über den Ertrag, die Eigenverbrauchsquote über das Geld. Beide Zahlen lassen sich vorher gut abschätzen.
- Anmeldung und RechtDie Bürokratie ist deutlich geschrumpft. Übrig bleibt eine kurze Registermeldung – und die Frage, wer in einem Mietshaus zustimmen muss.
- MontageEin Modul ist eine Segelfläche von etwa zwei Quadratmetern. Die Halterung muss nicht das Gewicht tragen, sondern den Sturm – daran scheitern die meisten Improvisationen.
- SpeicherEin Speicher hebt die Eigenverbrauchsquote, kostet aber oft mehr als die Anlage selbst. In den meisten Haushalten geht die Rechnung nicht auf.
- Wechselrichter und TechnikDer Wechselrichter begrenzt die Einspeiseleistung, nicht die Modulleistung. Aus diesem Unterschied folgt fast alles, was beim Zusammenstellen wichtig ist.
Müll vermeiden
6 Artikel- Verpackung im AlltagVerpackung ist der sichtbarste Müll im Haushalt und deshalb der, an dem am meisten herumprobiert wird. Nicht jede Maßnahme spart so viel, wie sie aussieht.
- Lebensmittel rettenWeggeworfene Lebensmittel sind der teuerste Müll im Haushalt, ökologisch wie finanziell. Der größte Teil davon wäre vermeidbar gewesen.
- Plastik im HaushaltZwischen Plastikverzicht und Plastikersatz liegt ein Denkfehler: Viele Alternativen sind nicht besser, sondern nur anders schlecht.
- ReparierenDie Umweltlast eines Geräts steckt größtenteils in seiner Herstellung. Jedes Jahr, das ein Gerät länger läuft, verteilt diese Last auf mehr Nutzung.
- MülltrennungGetrennt wird viel, sortiert wird anders, als die meisten denken. Ein paar Regeln entscheiden darüber, ob aus deinem Abfall Material wird oder Wärme.
- Kompost und BiomüllBioabfall ist der einzige Müll, aus dem im eigenen Garten wieder etwas Brauchbares wird. Vorausgesetzt, das Verhältnis von feucht zu trocken stimmt.
Nachhaltige Mode
11 Artikel- ModemarkenEine Rangliste von Namen veraltet in zwölf Monaten. Die Prüffragen dahinter bleiben – und sie lassen sich in zehn Minuten auf jede Marke anwenden.
- Stoffe im VergleichEs gibt keine saubere Faser. Es gibt Fasern mit unterschiedlichen Problemen – und die Frage ist, welches davon im konkreten Kleidungsstück zählt.
- Fair gegen FastDer Unterschied liegt nicht im Material, sondern im Geschäftsmodell. Fast Fashion verdient an Menge und Tempo, Fair Fashion an Haltbarkeit.
- Second HandDer häufigste Fehler beim Gebrauchtkauf ist nicht der Zustand, sondern die Größe. Beides lässt sich mit einem Maßband und fünf Fotos ziemlich sicher klären.
- T-Shirt-UpcyclingEin durchgetragenes T-Shirt liefert genug Material für eine Einkaufstasche, einen Kissenbezug oder dreißig Meter Textilgarn. Alle vier Anleitungen brauchen keine Nähmaschine.
- Jeans-UpcyclingDie Innenschenkel scheuern immer zuerst durch. Das ist ärgerlich, aber die am besten reparierbare Stelle einer Jeans – wenn man früh genug anfängt.
- Leder und KunstlederDie Frage lässt sich nicht allgemein beantworten, weil beide Materialien an völlig verschiedenen Stellen problematisch sind. Entscheidend ist, wie lange das Teil hält.
- Qualität erkennenQualität steht nicht auf dem Preisschild, sondern in der Naht. Zwölf Prüfpunkte, die du an jedem Stück im Laden in wenigen Minuten durchgehen kannst.
- KinderkleidungKinder wachsen in den ersten Jahren durch bis zu sieben Größen. Kein anderer Bereich der Garderobe verliert so schnell an Nutzen und ist so einfach zu teilen.
- Sneaker-PflegeDer häufigste Fehler ist nicht falsches Putzmittel, sondern falsches Trocknen. Wer Schuhe an der Heizung stehen lässt, ruiniert die Verklebung schneller als jeder Schmutz.
- Vintage stylenEin Etikett verrät oft mehr über das Alter eines Stücks als der Verkäufer. Und die Passform alter Schnitte ist der Grund, warum Vintage so oft im Schrank liegen bleibt.
Garten & Natur
6 Artikel- Vögel fütternFüttern hilft einzelnen Vögeln durch den Winter, nicht den Beständen. Wer trotzdem füttert, entscheidet mit Standort und Hygiene über Nutzen und Schaden.
- SchmetterlingeEin Garten voller Nektarpflanzen kann trotzdem schmetterlingsleer sein. Falter kommen zum Trinken, aber sie bleiben nur, wo ihre Raupen fressen können.
- InsektenpflanzenBunt ist nicht gleich nahrhaft. Ob eine Pflanze Insekten trägt, hängt an Herkunft, Blütenbau und daran, wann im Jahr sie öffnet.
- NisthilfenDie meisten gekauften Insektenhotels sind zu drei Vierteln Dekoration. Was funktioniert, ist überschaubar und lässt sich in einer Stunde selbst bauen.
- Balkon naturnahVier Quadratmeter reichen. Entscheidend ist nicht die Fläche, sondern was im Topf ist und ob über die ganze Saison etwas blüht.
- WildbienenDie meisten Wildbienen bilden keinen Staat, machen keinen Honig und stechen nicht. Und ein großer Teil von ihnen ist auf wenige Pflanzengattungen festgelegt.
Klima & Natur verstehen
6 Artikel- TreibhauseffektOhne Treibhauseffekt läge die mittlere Temperatur der Erde bei etwa minus 18 Grad. Das Problem ist nicht der Effekt, sondern seine Verstärkung.
- Meere und FischDer Zustand der Meere hängt an zwei getrennten Ursachen: der Entnahme durch Fischerei und der Chemie, die das zusätzliche CO2 im Wasser auslöst.
- ArtenvielfaltDer Rückgang findet nicht im Regenwald statt, sondern auf der Fläche vor der Haustür. Die Ursachen sind bekannt und gut vermessen.
- Wald und CO2Der deutsche Wald war jahrzehntelang eine CO2-Senke. In den Trockenjahren ab 2018 hat sich das Vorzeichen mancherorts umgekehrt.
- CO2-FußabdruckRund zehn Tonnen pro Kopf und Jahr, davon ein gutes Viertel schon vor jeder eigenen Entscheidung. Wo der Rest hängt, lässt sich ziemlich genau sagen.
- PalmölPalmöl steckt in etwa jedem zweiten Supermarktprodukt. Es ist auch das mit Abstand flächeneffizienteste Pflanzenöl – und genau das macht die Sache kompliziert.
Nicht im Magazin
Dazu kommen 57 Beiträge aus den Jahren 2009 bis 2011.
Sie stehen unter ihren ursprünglichen Adressen und sind nach den sieben Rubriken sortiert, unter denen sie damals erschienen sind.
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